Bouaké liegt im Zentrum der Elfenbeinküste und nach Abobo und Yopougon gilt als die drittgrößte Stadt des Landes. Die Stadt befindet sich rund 50 km nordöstlich des Kossousees, ( der größte See der Elfenbeinküste), ca. 100 km nordöstlich der Landeshauptstadt Yamoussouko und rund 350 Kilometer nördlich der Stad Abidjan. Die Stadt hat 570.000 Einwohner.
Den bedeutendsten Wirtschaftssektor bildet die Landwirtschaft; vor allem der Anbau von Baumwolle. Das erste Industrieunternehmen des Landes war eine Textilfabrik,die 1921 gegründet wurde. Mindestens bis 2002 war die Stadt ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum mit einem Grosshandelsmarkt. Die günstige wirtschaftliche Lage der Stadt hat zur Ansiedlung von verschiedenen Firmen geführt. Bouaké hat auch einen Flughafen. In der Stadt funktionieren 316 Primarschulen, 27 Sekundarschulen, das Institut National de Formation des Agents de Santé und eine Universität.
Hier hat sein Sitz ein Forschungsinstitut für tropische Textilfasern und Baumwolle. Die Stadt ist berühmt für den Markt der St. Michaels-Kathedrale, welcher Lebenssmittel, Gewürze, erstklassige Stoffe, Kunsthandwerk – also eine atemberaubende Vielfalt von Aromen, Farben und Gegenständen zur Verfügung stellt. Erwähnenswert ist auch die Fasnacht von Bouaké. Darüber hinaus ist sie Bischofssitz des gleichnamigen Bistums. Als einzige im Landesinnern hat Bouaké lokale Fernseh- und Radiostudios.
Im Vergleich zu Abidjan hat Bouaké einen ländlichen und afrikanischen Charakter, mitten in der Stadt sind zum Beispiel Felder mit Reis und Gemüse sowie große Mangobäume zu finden.